Mabon – Die eigene Ausrüstung erkennen & in die innere Balance finden

Mabon ist eines der 4 Sonnenfeste zur Herbst Tag- und Nachtgleiche. Der Herbst, als großer Sonnenuntergang des Jahres, mit all seinen verzückenden, farbenprächtigen Eindrücken, öffnet Tore in die Anderswelten und zugleich in die eigenen unendlichen Tiefen. Diese magischen Schwelle ermöglicht das “Sehen” in alle Richtungen, zurück in die Geschehnisse des Sommers und vor in die Zeit. Die Zeit des Aufbaus, des Wachstums und der Ernte ist vorbei und die Essenz mag nun in uns integriert werden.
Wir erden alles, was wir im Laufe der vergangenen elf Monate erfahren, gelernt und geerntet haben und beginnen in uns zu Ruhen. 

In früheren Zeiten war es wichtig, wie man nun über diese Schwelle tritt. Die eigenen Gaben, die farbenfrohe Schönheit in sich selbst zu erkennen und diese dankbar mitzunehmen.
So wie Tag und Nacht nun ausgeglichen sind findet man sich auch in der inneren Ausgeglichenheit wieder. Wenn wir es zulassen, finden wir unsere vollständige Ausrüstung.

Jenes, das zum Jahreskreisfest Yule rituell tief in die Erde ausgesät wurde, mit Beltane in die unendliche Entfaltung gebracht und zu Lughnasad in dankbarer Achstsamkeit geschnitten wurde, webt sich nun zu Mabon tief in uns hinein. Alles was wir ausgesendet haben, kehrt auf eigene Art und Weise erfüllend zu uns zurück. Wir beginnen uns einzukuscheln. Es ist eine Zeit des Nachsinnens, der Verinnerlichung,  der Fürsorge und des Vergebens. Eine Zeit des absoluten Gleichgewichts und der Freude an der inneren Ernte auf Mutter Erde.

Die wirkende Kraft unterstützt dabei, unsere Erfahrungen und daraus resultierenden “Gaben” zu erden. Unsere Aufmerksamkeit & Achtsamkeit in die innersten Gefühlswelten und Vorgänge zu lenken. Aufrichtig dankbar zu sein für unsere eigene Entwicklung, unsere Ernte und diesem in uns selbst nachzuspüren und zu erden.
Dann wird es still, die Zeit der Innenkehr, der liebevollen Dankbarkeit, der Zufriedenheit und der transformierenden Regeneration für die kommende Zeit. Ein neuer, in sich ruhender Pfad beginnt.

An diesem “Abend” laden wir all die wirkenden Kräfte ein, um uns die Tore in ein ausgeglichenes Innerstes zu öffnen:

  • Wir blicken zurück in den Jahreskreis, ehren die Erntegöttin, Mutter Erde, Vater Sonne und das Land auf dem wir leben, für den Aufbau, Wachstum und die Ernte in letzten elf Monden und erden unsere Kräfte im keltischen Steinkreis in unser Innerstes
  • In einem Loslassritual kann jenes abgeben werden, das uns noch daran hindert in unsere Ausgeglichenheit zu kommen und um zu vergeben, was vergeben werden möchte. Wir nehmen Abschied von allem was Überflüssig ist und begrüßen unsere wahrhafte “Ausrüstung” für die kommende Zeit
  • Begleitet von den Klängen der Trommel reisen wir in die Anderswelten zu den SchwellenhütterInnen um Botschaften zu erhalten die uns unterstützen in unsere innere Traumzeit zu erwachen, die unsere Selbst in neue Spähren hebt und uns ins Gleichgewicht und in die Ganzheit bringt
  • Wir überschreiten bewusst über die Schwelle “Mabon”.  Tragen unser eigenes Licht durch die Pforte des Gleichgewichtes des Lebens, in unsere Unterwelt, in unsere innere Ruhe, um die wirkende Kraft in uns zu nähren und sie zugleich nach vor in die Zeit zu schicken

Aktuelle Termine:

21. September 2020, 17.00-ca.21.00 Uhr
Rastbank Afiesl, Köckendorf 25, 4184 Afiesl
€ 29,-